Betreff
Antrag der Katholischen Pfarrgemeinde SS. Cosmas und Damian Liesborn auf finanzielle Unterstützung zur Erweiterung des Friedhofs in Liesborn
Vorlage
2006/B/0550
Art
Beschlussvorlage

Sofern das als Erweiterungsfläche für den Friedhof in Liesborn vorgesehene Grundstück von den zuständigen Dienststellen als geeignet angesehen wird, stellt die Gemeinde Wadersloh der Kirchengemeinde SS. Cosmas und Damian einen einmaligen Zuschuss zur Beseitigung der Altlasten in Höhe von 10.000,00 € in Aussicht.

 

Die erforderlichen Mittel sind im Haushalt 2007 vorzusehen.

Mit Schreiben vom 23.10.2006 teilt die Katholische Kirchengemeinde SS. Cosmas und Damian Liesborn mit, dass ihr von der Eigentümerin des ehemaligen Kemper-Geländes ein Teilstück zur Größe von ca. 2.150 qm zur Erweiterung des Friedhofs in Liesborn angeboten worden sei.

 

Diese Fläche ist bereits in der kürzlich beschlossenen Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Wadersloh als Erweiterungsfläche für den Friedhof berücksichtigt.

 

Das Problem stellt in erster Linie die Entsorgung der Altlasten (Dämpfgrube, tiefe Fundamente) dar, wofür nach einem der Verwaltung bekannten Angebot Kosten in Höhe von 75.000,00 € im Raum stehen.

 

Nachdem die Verwaltung sich in die Verhandlungen zwischen der Kirchengemeinde und der Grundstückseigentümerin eingeschaltet hatte, zeichnet sich nunmehr eine Lösung ab, wonach nur noch deutlich reduzierte Entsorgungsmaßnahmen notwendig sind. Die Kosten hierfür belaufen sich nur noch unter 40.000,00 €.

 

Die Verwaltung sieht die Sicherstellung einer Erweiterungsfläche für den Friedhof in Liesborn als dringlich an. Der Antrag der Katholischen Kirchengemeinde ist als Anlage beigefügt.

 

Die Verwaltung schlägt vor, der Kirchengemeinde SS. Cosmas und Damian einen einmaligen Zuschuss zur Beseitigung der Altlasten auf der vorgesehenen Erweiterungsfläche in Höhe von 10.000,00 € zu gewähren. Dieser Zuschuss kommt nur zum Tragen, wenn die jetzt veranlassten geologisch-bodenkundlichen Untersuchungen in Abstimmung mit den zuständigen Dienststellen (u. a. Gesundheitsamt, Untere Wasserbehörde) künftige Beerdigungen möglich machen.