Betreff
IT in Schulen; Sachstand und Planung
Vorlage
2006/M/0280
Art
Mitteilungsvorlage

Der Medienentwicklungsplan ist den aktuellen Gegebenheiten anzupassen und der Austauschzyklus in Schulen von 5 auf 7 Jahre zu erhöhen.

Sachstand und Planung

Es wurden im Laufe des Jahres in allen Schulen bei Bedarf defekte Geräte und Hardwarekomponenten (Monitore, Festplatten, Drucker, Grafikkarten usw.) ausgetauscht und eingerichtet. Notwendige Sicherheitsupdates werden  in den Sommerferien an allen PCs in den gemeindlichen Schulen eingespielt.

 

Für den Verwaltungs- und den Lehrbereich aller Schulen wurden bereits verschiedene Softwarepakete eingekauft, die wie geplant in den Sommerferien installiert werden.

 

 

Anpassung des Medienkonzepts

Da es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder zu unterschiedlichen Meinungen, Darstellungen und Diskussionen über den Einsatz von IT in den gemeindlichen Schulen gekommen ist, schlägt die Verwaltung eine Anpassung des Medienkonzepts vor. Diese Anpassung umfasst in einem ersten Schritt folgende Maßnahmen:

 

1. Änderung des Austauschzyklus in allen gemeindlichen Schulen

Den unter P. 4.1 (Kernaussage zur Strategie) beschriebenen Austauschzyklus der in den gemeindlichen Schulen eingesetzten Systeme anzupassen und grundsätzlich von 5 auf 7 Jahre für die PCs in den Medienecken zu erhöhen sowie wie bisher eine Bedarfsprüfung vorzuschalten.

Der Austauschzyklus der PCs in den zentralen IT-Räumen der gemeindlichen Schulen soll aber unverändert bei 5 Jahren bestehen bleiben, da durch den regelmäßigen Austausch der vorhandenen Hardware gewährleistet wird, dass die IT-Ausstattung der zentralen IT-Räume dauerhaft dem aktuellen Stand der Technik entspricht.

 

2. Anpassung der Medienecken in den ersten Klassen der Grundschulen

Die im Medienentwicklungsplan (MEP) unter P. 3.8 (Medienecken) beschriebene Ausstattung der Medienecken in den gemeindlichen Grundschulen anzupassen und in allen ersten Klassen der Grundschulen auf PCs in den Medienecken zu verzichten.

 

 

Als Schritt 2 schlägt die Verwaltung vor, in allen gemeindlichen Schulen eine Umfrage durchzuführen, in der die Auslastung und der Einsatz von IT im Unterricht abgefragt werden. Je nach Ergebnis der Umfrage kommt als mögliche Maßnahme eine Reduzierung der PCs in den Medienecken in allen Klassen der gemeindlichen Schulen von zwei auf eins in Betracht. Durch diese Maßnahme würde sich die Anzahl der Computer in den Medienecken um 64 PCs von 116 auf 52 reduzieren.

 

 

Ausstattung der gemeindlichen Schulen im Vergleich zu Nachbarkommunen

Die Verwaltung hat an Nachbarkommunen eine Abfrage in Sachen IT-Ausstattung an Schulen durchgeführt. Im Ergebnis kann man festhalten, dass die aktuelle Ausstattung der gemeindlichen Schulen der Gemeinde Wadersloh im Verhältnis zu den Nachbarkommunen, mit einem Verhältnis von PCs zu Schülern von 5,81, durchschnittlich ist.

 

 

Weitergabe von ALT-PCs

Aufgrund der Anregung der Mitglieder des SKA-Ausschusses vom 16.11.2006 hat die Verwaltung geprüft, aussortierte PCs möglichst an sozialschwache Familien zu Übungszwecken zu verschenken. Diese Rechner können aus Datenschutz und Lizenzgründen jedoch nur ohne Software (Betriebssystem) ausgeliefert werden. Tastaturen und Mäuse sind nicht vorhanden, da diese Hardware ohnehin nur bei Defekt ausgetauscht wird. Für Monitore gilt grds. das Gleiche, wobei im Einzelfall ältere Röhrenmonitore „angeboten“ werden könnten. Aufgrund dieses Paketes bzw. der nicht vorhandenen Möglichkeit, komplette Systeme weiterzugeben, stellt sich die Frage, ob es dann angesichts der Klientel sinnvoll ist.

Für den Fall der Weitergabe schlägt die Verwaltung vor, die ausgewählten Familien durch die jeweiligen Schulen bestimmen zu lassen, da hier die entsprechende Zielgruppe am besten bestimmt werden kann.

 

 

Lehrerfortbildung

Im März 2007 wurde seitens der Verwaltung für alle gemeindlichen Schulen und für das Johanneum ein Seminar für das Programm  „SchILD-NRW“ organisiert. Die Schulung wurde im neuen IT-Raum des Johanneum durchgeführt. Die Kosten wurden von alle teilnehmenden Schulen und der Verwaltung gemeinsam getragen.