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Name:2006/B/0497  
Art:Beschlussvorlage  
Datum:14.08.2006  
Betreff:Jugendtreff "Villa Mauritz" (FSA 02/05, P. 05; HA 10/06, P.15)
Künftige Weiterführung des Jugendtreffs durch ein Kolping-Jugendwerk Wadersloh e. V. der Kolpingfamilie Wadersloh
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Unter der Voraussetzung, dass die außerordentliche Versammlung der Kolpingfamilie Wadersloh dem Ansinnen der Gemeinde Wadersloh zustimmt, wird die Führung des Jugendtreffs „Villa Mauritz“ ab dem 01.10.2006 der Kolpingfamilie Wadersloh übertragen.

Der entsprechende Vertrag mit den o.a. grundsätzlichen Vorgaben kann abgeschlossen werden.


Seit dem offiziellen Betrieb des Jugendtreffs „Villa Mauritz“ ab 01.04.2003 stand immer wieder die Frage nach einer künftigen Weiterführung an.

Nachdem zunächst die Sozialarbeiterin Frau Loest mit einer Vollzeitstelle bis Mitte Jan. 05 den Jugendtreff geführt hatte, wurde der Betrieb seitdem besonders aufgrund der angespannten finanziellen Situation der Gemeinde mit einer Halbtagsstelle (ab Jan. 05 Frau Sabine Goß, ab 01/06 Frau Pollmeier) aufrechterhalten.

Das eigentliche Ziel, nämlich die Förderung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in allen 3 Ortsteilen und die Übernahme des Jugendtreffs durch einen privaten oder gemeinnützigen Träger konnte mit diesem Angebot natürlich nicht erreicht werden.

 

Nunmehr konnte nach vielen Gesprächen und Verhandlungen mit der Kolpingfamilie Wadersloh ein Partner gefunden werden, der bereit ist, offene Kinder- und Jugendarbeit möglichst in allen 3 Ortsteilen anzubieten und den Jugendtreff „Villa Mauritz“ weiter zu betreiben, und zwar ab 01.10.06, wenn eine außerordentliche Mitgliederversammlung (Termin 24.08.06) dem Ansinnen der Gemeinde zustimmt.

 

Wesentlicher Bestandteil des noch abzuschließenden Vertrages ist die Finanzierung und der Mindeststandard der zu erbringenden Leistungen.

Im Vertragsentwurf (als Anlage beigefügt) verpflichtet sich die Kolpingfamilie folgende Mindeststandards vorzuhalten:

 

Eine pädagogische Fachkraft mit mindestens 19,25 Wochenstunden

Mindestens 42 Öffnungswochen im Jahr bei mindestens 10 Öffnungsstunden/Woche

Weiterentwicklung der Angebotsvielfalt durch mindestens 2 Projekte im Jahr.

 

Zur Finanzierung der Personal- und Sachkosten ist ein Betrag von 50.000,00 €/Jahr vorgesehen, wobei der Zuschuss nach den Richtlinien des Kinder- und Jugendförderplanes des Kreises WAF (zzt. in Überarbeitung, aktuell für Gebäudeförderung 5.000,00 €) angerechnet wird.