Betreff
Anbringung von Werbeanlagen auf gemeindlichen Sportanlagen
Vorlage
2005/B/0276
Art
Beschlussvorlage

Den 3 Sportvereinen der Gemeinde Wadersloh wird das Anbringen von Werbeanlagen auf den gemeindlichen Sportanlagen unter folgenden Voraussetzungen erlaubt:

 

1.      Umweltgerechte und landschaftsschonende Gestaltung,

2.      Montage durch geeignete Fachfirmen,

3.      Keine Werbung für gesundheitsschädliche Artikel (Alkohol, Zigaretten etc.),

4.      Abnahme durch die Verwaltung,

5.      Zusätzliches Sportangebot für Kinder und Jugendliche im Grundschulalter,

6.      Nachweis der zweckentsprechenden Verwendung der Einnahmen (Vorlage beim Bürgermeister).

 

Die Erlaubnis, durch Bandenwerbung Einnahmen zu erzielen und diese für zusätzliche Angebote im Bereich Kinder- und Jugendarbeit einzusetzen, ist als weitere Sportförderung der Gemeinde zu werten. Der bisher schon gewährte jährliche Zuschuss zur Förderung des Sports (nach Sockelbetrag, Mitgliederzahlen und Kindern/Jugendlichen) darf nicht anderweitig verwendet werden.

 

Im HA 2 vom 25.11.2004 berichtete BM Westhagemann, dass er bezüglich der Anbringung von Werbeanlagen auf gemeindlichen Sportanlagen (Antrag der SPD-Fraktion vom 08.07.2004, Rat 33 vom 19.07.2004) zunächst ein Gespräch mit den Vereinen führen werde, um ein Stimmungsbild zu bekommen. Dieses Gespräch hat am 12.01.2005 stattgefunden.

 

Hierbei kam man übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass die 3 Sportvereine der Gemeinde Wadersloh ein gemeinsames Konzept für die Bandenwerbung auf gemeindlichen Sportanlagen vorzulegen haben, bei dem auf landschaftsgerechte Gestaltung geachtet werden sollte. Die Einnahmen aus Bandenwerbung sollten aufgrund des mangelnden Sportangebotes für Kinder im Grundschulalter für zusätzliche Kinder- und Jugendarbeit im Sportverein verwendet werden. Die zweckentsprechende Mittelverwendung sollte nachgewiesen und die Art der Werbung (nicht für gesundheitsschädliche Artikel) eingegrenzt werden.

 

Dieses gemeinsam zu erarbeitende Konzept der 3 Sportvereine liegt der Verwaltung inzwischen vor und wird in der Sitzung vorgestellt. Hierbei handelt es sich um fotomontierte Beispiele von fest installierter Bandenwerbung auf den 3 Sportplätzen. In dem gemeinsamen Antrag wird betont, dass die Sportvereine beabsichtigen die Jugendarbeit weiter auszubauen und zu fördern. Neben den Sportaktivitäten sollen beispielsweise auch Tagesfahrten angeboten und die vielen ehrenamtlichen Helfer entlohnt werden. Über die Verwendung der Einnahmen aus Bandenwerbung könne jederzeit Rechenschaft abgelegt werden. Die Anbringung der Werbeflächen werde in einem umweltverträglichen Maß und ausschließlich durch Fachfirmen in ordentlicher Art und Weise erfolgen.

 

Die Verwaltung schlägt vor, das Anbringen von Werbeanlagen auf gemeindlichen Sportanlagen unter folgenden Voraussetzungen zu erlauben:

 

1.      Umweltgerechte und landschaftsschonende Gestaltung,

2.      Montage durch geeignete Fachfirmen,

3.      Keine Werbung für gesundheitsschädliche Artikel (Alkohol, Zigaretten etc.)

4.      Abnahme durch die Verwaltung,

5.      Zusätzliches Sportangebot für Kinder und Jugendliche im Grundschulalter,

6.      Nachweis der zweckentsprechenden Verwendung der Einnahmen.

 

Die Erlaubnis, durch Bandenwerbung auf gemeindlichen Sportanlagen Einnahmen zu erzielen und diese für zusätzliche Angebote im Bereich Kinder- und Jugendarbeit einzusetzen, ist als weitere Sportförderung der Gemeinde zu werten. Es darf nicht dazu führen, dass der bisher schon gewährte jährliche Zuschuss zur Förderung des Sports (nach Sockelbetrag, Mitgliederzahlen und Kindern/Jugendlichen) anderweitig verwendet wird. Dieses wäre nur durch Rechnungslegung durch die Sportvereine nachprüfbar.