26.08.2020

Schulbusverkehr: Verstärkerfahrten auf den Schulbuslinien 481/Diestedde und 372/Stromberg

Update 26.08.2020:

Die Gemeinde Wadersloh hat Verstärkerfahrten auf den stark frequentierten Linien 481/Diestedde und 372/Stromberg ab dem heutigen Mittwoch bis zu den Herbstferien eingesetzt.

Weitere Informationen ergeben sich aus den Infoblättern zu den Linien 481/Diestedde und 372/Stromberg. Die Regelungen gelten zunächst bis zu den Herbstferien.

Ursprüngliche Mitteilung vom 20.08.2020

Mit dem Schulstart am 12.08.2020 hat auch der Schulbusverkehr seinen Betrieb wieder aufgenommen. In Zeiten von Corona stellt das alle Beteiligten vor eine große Herausforderung. Mit dem Ziel der Entzerrung in den Schulbussen wurden in den Sommerferien Abstimmungsgespräche mit dem zuständigen Regionalverkehr Münsterland geführt. Dabei wurden auch Szenarien wie der Einsatz zusätzlicher Busse und gestaffelte Anfangszeiten der Schulen thematisiert.

Der Regionalverkehr Münsterland (RVM) teilte jedoch mit, dass Änderungen an den Fahrplänen kurzfristig nicht realisierbar sind. Außerdem würden auch zusätzliche Kapazitäten an Fahrern fehlen.

Die Gespräche und die Entwicklungen von Modellen zur Lösung dauern weiter an. Mit dem RVM wird als nächstes besprochen, zwei sehr stark frequentierte Linien mit jeweils einem zusätzlichen Bus coronabedingt zunächst für den Zeitraum bis zu den Herbstferien für die Hin- und Rückfahrt zu verstärken. Außerdem wird parallel geprüft, ob es möglich ist, die gleichmäßige Busauslastung durch weitere Maßnahmen zu verstärken.

Auch in diesem Jahr ist feststellbar, dass die Buskapazitäten insgesamt ausreichend sind. An manchen Strecken kommt es allerdings zu unpassenden Schülerverteilungen auf die vorhandenen Busse. Das ist in Coronazeiten doppelt schwierig. Eine gleichmäßige Verteilung auf die Busse stellt die Hauptlösung dar.

Die Eltern werden in diesem Zusammenhang herzlich gebeten, unterstützend zu prüfen, ob momentan für den Schulweg der Kinder nicht auch andere Transportmöglichkeiten bestehen.

Die Schulkinder, die in noch erreichbarer Nähe der Schulen wohnen, könnten zum Beispiel mit dem Fahrrad zur Schule fahren, wenn sie auch augenblicklich den Bus benutzen.