07.08.2020

Angepasster Schulbetrieb in Corona Zeiten

Am 12. August beginnt in Nordrhein-Westfalen das neue Schuljahr. Aufgrund der Corona-Pandemie hat das NRW-Schulministerium ein Konzept für einen angepassten Schulbetrieb bekannt gegeben. Demnach soll der Schulbetrieb im Schuljahr 2020/21 für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge und an allen Schulformen möglichst vollständig in Präsenz und nach Stundenplan erfolgen.

Aufgrund der angekündigten hohen Temperaturen haben sich die Schulleiter für die kommende Woche auf folgende Regelungen verständigt („Hitzefrei“):

Sekundarschule:

Mittwoch, 12.08.2020 bis Freitag,14.08.2020: Unterricht bis 12 Uhr

 Johanneum:

Mittwoch, 12.08.2020: Unterricht bis 12 Uhr für alle Schüler/innen, auch die Oberstufe

Donnerstag, 13.08.2020 und Freitag, 14.08.2020: 5.-9. Jahrgang Unterricht bis 12 Uhr sowie die Oberstufe (EP bis Q2) Unterricht bis 14:20 Uhr

Die Schülerbeförderung findet an diesen Tagen jeweils nach Schulschluss um 12 Uhr statt. Für die Oberstufenschüler fahren die Busse am Donnerstag und Freitag um 14:30 Uhr.

Grundschulverbund Wadersloh:

Der Unterricht endet für alle Grundschüler nach der 4. Stunde.

Zur Schülerbeförderung und weiteren Details erhalten die Eltern durch die Schulleitungen ergänzende Informationen.

Unter Berücksichtigung der Infektionszahlen gelten dabei weiterhin strenge Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben. Für den erfolgreichen und sicheren Wiederbeginn nach den Sommerferien hat sich die Gemeindeverwaltung mit den Schulleitungen des Grundschulverbundes, der Sekundarschule und des Johanneums sowie dem Schulträger des Johanneums über die Durchführung des Unterrichts und die Abläufe abgestimmt.

„Wir sind uns bewusst, dass der Wiederbeginn des Unterrichts in diesem Sommer sehr ungewöhnlich läuft und wir bedauern diese Umstände. Wir freuen uns aber gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen auf den Schulbeginn und darauf, unsere Schülerinnen und Schüler gesund und munter wiederzusehen. Endlich geht es wieder los und wir können mit dem Start des neuen Schuljahres nach einer langen, außergewöhnlichen Zeit der Corona-Pandemie wieder schrittweise zum Regelbetrieb zurückkehren“, sind sich Bürgermeister Christian Thegelkamp und die Schulleitungen Dorothee Vogedes (Grundschulverbund Wadersloh), Dr. Rainer Großbröhmer (Sekundarschule Wadersloh) und Hans-Jürgen Lang (Gymnasium Johanneum) einig und bitten vor dem Hintergrund der Befürchtung steigender Infektionszahlen zugleich um die Einhaltung der vom Land NRW vorgegebenen Rahmenbedingungen:

 

Verdachtsfälle

Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte und weiteres Schulpersonal, die im Schulalltag COVID-19-Symptome (wie insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) zeigen, sind ansteckungsverdächtig. Sie müssen daher vorsorglich – bei Minderjährigen nach Rücksprache mit den Eltern – unmittelbar und unverzüglich das Schulgelände verlassen bzw. von den Eltern abgeholt werden.

Im Falle eines einfachen Schnupfens, eines Hustens oder auch bei Fieber sollen die Betroffenen zunächst für 24 Stunden zu Hause bleiben. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, kann die Person wieder zur Schule gehen. Sofern jedoch die Symptome bleiben, sich verstärken oder weitere hinzukommen, ist eine diagnostische Abklärung zu veranlassen und bis dahin dürfen diese Personen nicht zur Schule kommen.

 

 

Mund-Nasen-Schutz

An allen Schulen gilt – vorerst bis zum 31. August 2020 – eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände, sowohl für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer als auch für das weitere Schulpersonal. Die Maskenpflicht umfasst für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 grundsätzlich auch die Zeit des Unterrichts. Lehrkräfte tragen ebenfalls Mund-Nase-Bedeckungen, außer wenn der 1,5 Meter Abstand gewahrt werden kann.

An den Standorten des Grundschulverbunds besteht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1-4 sowie für alle weiteren Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Eine Ausnahme hiervon gilt für die Grundschüler, soweit sie sich an ihren festen Sitzplätzen befinden und Unterricht stattfindet. Solange der feste Sitzplatz noch nicht eingenommen wurde oder sobald er verlassen wird, ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Für die Beschaffung sind die Schülerinnen und Schüler beziehungsweise deren Eltern verantwortlich.

 

Unterricht

Der Unterricht findet jahrgangsbezogen im Klassenverbund oder in festen Lerngruppen statt. Eine jahrgangsübergreifende Gruppenbildung erfolgt grundsätzlich nicht. Eine feste Sitzordnung wird eingehalten und dokumentiert.

Sportunterricht findet vorerst bis zu den Herbstferien möglichst nicht in den Sporthallen, sondern im Freien statt. Im Musikunterricht wird auf das Singen und auf den Einsatz von Blasinstrumenten verzichtet.

Die Unterrichtsräume werden regelmäßig gelüftet, gesäubert und die Kontaktflächen desinfiziert.

 

Mittagsverpflegung

Die Schulmensen nehmen den Betrieb wieder auf. Dabei wird durch die Einhaltung gestaffelter Essenszeiten und mit festgelegten Sitzordnungen die Durchmischung von Lerngruppen verhindert. Auch hier gilt die Einhaltung der Maskenpflicht bis zum Sitzplatz.

Zusätzlich werden nach jeder Gruppe die benutzten Flächen anschließend wieder gereinigt.

Die Kioske an der Sekundarschule und am Johanneum bleiben zunächst bis auf weiteres geschlossen.

 

Betreuungssysteme in den Grundschulstandorten (OGS)

Ab dem 12. August starten unter Beachtung der aktuellen Corona-Regeln auch wieder die Betreuungssysteme in den Grundschulstandorten in Wadersloh, Liesborn und Diestedde – beispielsweise die OGS.

Am Gymnasium Johanneum steht die offene Ganztagsbetreuung bis auf weiteres nur den Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 5 und 6 offen.

 

Schulbusverkehr

Ab Wiederbeginn des Unterrichts fahren die Schulbusse wieder zu den gewohnten Zeiten.

Bürgermeister Christian Thegelkamp ist sich mit den Schulleitungen einig, dass der Einsatz zusätzlicher Busse und ggf. gestaffelte Anfangszeiten der Schulen zur Entzerrung in den Schulbussen wünschenswert wären. Die Abstimmungsgespräche mit dem zuständigen Regionalverkehr Münsterland zeigen jedoch, dass Änderungen an den Fahrplänen so kurzfristig nicht realisierbar sind. Außerdem würden möglicherweise auch zusätzliche Kapazitäten an Bussen und Fahrern fehlen.

Es muss also zunächst bei der Nutzung des bisherigen Bussystems bleiben. Alle Schülerinnen und Schüler werden dringend aufgefordert, durch das konsequente Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung mitzuhelfen, dass es zu keinen weiteren Infektionen kommt. Bürgermeister und Schulleiter appellieren zusätzlich an die Eltern, zu prüfen, ob für den Schulweg andere private Transportmöglichkeiten bestehen und die Schulkinder, die in noch erreichbarer Nähe der Schulen wohnen, zum Beispiel mit dem Fahrrad zur Schule fahren bzw. begleitet werden können.

 

Weitere Informationen und Details zur Umsetzung des Ablaufes im Schulalltag erhalten die Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Erziehungsberechtigte von „ihrer“ Schule.